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Suggestopädie - ganzheitliches Lehren und Lernen

Was ist das?

Suggestopädisches bzw. ganzheitliches Lehren und Lernen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anforderungen und der Bedarf der Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen. Suggestopädie wurde in den sechziger Jahren von dem bulgarischen Neurologen und Psychotherapeuten Prof. Dr. Georgi Lozanov begründet und inzwischen weiterentwickelt bzw. bereichert durch die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung.

Das bedeutet:

  • Einbeziehen und Aktivieren aller Lern- und Wahrnehmungskanäle (multisensorisches Lernen). Also: neben dem traditionellen Lernen durch Hören, Lesen, Sprechen steht gleichwertig: Lernen mit Bewegung, Lernen mit Gestik und Mimik, durch Bilder, durch Fühlen, mit Musik.
  • Stimulierung beider Gehirnhälften: beim traditionellen Lernen wird vorwiegend die logische Gehirnhälfte angesprochen. Beim ganzheitlichen Lernen wird durch den Einsatz von Musik, Bildern, Bewegung, Gestik, Mimik, Fühlen und lernförderlichen Emotionen die andere Gehirnhälfte bewusst mit einbezogen. Dieser Synergieeffekt bewirkt eine hohe Effizienz.
  • Erhöhte Leistungs- und Merkfähigkeit des Gehirns durch körperliche und mentale Entspannung. Ein- bis zweimal am Tag wird der multisensorisch aufgenommene Lernstoff in einer tiefen Entspannungsphase wiederholt. Dieses sichert das Verankern des Lernstoffes und erfrischt und entspannt die Telnehmenden zugleich.
  • Unser Gehirn lernt am leichtesten und nachhaltigsten, wenn die Informationen in einem assoziativen Netz (z. B. in einer Geschichte) dargeboten werden anstelle in einer Auflistung von Einzelinformationen.

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